Esstisch

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Zu Tisch allerseits! Die richtige Lampe im Esszimmer.

Für uns ist es so sicher, wie die Erdumlaufbahn: Über Esstische gehört unbedingt eine Hängelampe! Generell ist es so, dass die Esstischlampe zu den wichtigsten Leuchten gehört. Auf sie wird in jedem Fall außerordentlich viel Wert gelegt, was man auch bei der Sorgfalt merkt, die bei der Auswahl aufgebracht wird. Bevor wir uns im Detail verzetteln, geben wir erstmal einen kurzen Überblick über die wichtigsten Überlegungen.

  1. Die Lampe im Esszimmer darf nicht zu tief und nicht zu hoch hängen. Aber besonders nicht zu hoch (die meisten Hängeleuchten werden tendenziell zu hoch aufgehängt).
  2. Es müssen genügend und passend ausgerichtete Lampen gewählt werden.
  3. Die Leuchte sollte die richtige Lichtabstrahlung haben.
  4. Die Glühbirne sollte die richtige Lichtstärke und -farbe haben.
  5. Die Form des Lampenschirms sollte zum Tisch passen.
  6. Die Art bzw. der Stil der Hängelampe muss zur Einrichtung passen.
  7. Die verwendeten Materialien sollten in den Einrichtungskontext einfließen.

Aber nun alles der Reihe nach.

1. Die richtige Höhe finden und im Zweifelsfall: Höhenverstellbare Esstischlampe

Bei Hängelampen für den Esstisch gibt es immer eine große Variable, selbst wenn man das Lieblingsmodell schon gefunden hat: Die Höhe. Wie hoch oder niedrig die Pendellampe über dem Esstisch hängen soll, ist von 2 Faktoren abhängig: Welches Licht spendet die Lampe? und Was verdeckt der Lampenschirm?

Diffus leuchtende Lampen (also Glaskörper, oder alle Leuchtkörper mit Rundumabstrahlung) können höher gehängt werden, damit diese nicht blenden. Meistens sind diffus und indirekt leuchtende Körper auch eher dazu geeignet ‚in‘ den Raum gehängt zu werden, als direkt leuchtende Esstischlampen. Häufig werden solche Leuchten gewählt, wenn sie das Blickfeld nicht stören sollen – wenn z.B. dahinter eine schöne Aussicht (bei großflächigen Fenstern) oder ein anderes wichtiges Element ersichtlich bleiben sollte.

Esstischleuchten mit direkter Lichtabgabe sollten niedriger gehängt werden – und zwar im besten Fall sehr niedrig, sodass der Lichtkegel den Tisch inklusive Stühle im ‚Blick‘ hat. Außerdem sollte beim Aufhängen des Lichtkörpers darauf Acht gegeben werden, dass sich alle Personen im Haushalt ohne Probleme gut sehen können – direkt darüber kann die Leuchtkante liegen. Holen Sie dazu am besten, sofern das möglich ist, alle an den Tisch, bzw. zumindest die größten unter ihnen und probieren Sie’s aus.

Als Faustregel wird oftmals genannt, die Esszimmerlampe in etwa 60 cm über der Tischplatte anzubringen. Wie gesagt, sollten Sie es aber vielleicht doch besser ausprobieren, es gibt nämlich keine Standardhöhe. Mit diesem Richtwert kann ja mal gestartet werden. Außerdem gibt es Lampenpendel, die höhenverstellbar sind. Speziell wenn das Licht für verschiedene Zwecke (siehe auch Punkt 4) genutzt wird, oder wenn mal größere, mal kleinere Gäste anwesend sind, ist das praktisch.

2. Anzahl und Abstand

Was aber, wenn eine Lampe nicht ausreicht, oder man generell mehrere Hängelampen symmetrisch nebeneinander aufhängen möchte. Dann sollte darauf geachtet werden, dass die Abstände jeweils erstmal gleich sind und, dass sie den Tisch (+ Stühle) gleichmäßig ausleuchten. Eine ungerade Anzahl an Lampen hat sich in den meisten Fällen als am ästhetischsten herausgestellt. Um beispielsweise bei 3 Lampen schließlich die richtigen Abstände zu finden, hilft es, den Tisch zu vierteln und an den Schnittkanten das Zentrum des Lichtkegels zu positionieren.

3. Direkt oder indirektes Licht?

Die beste Lichtqualität für eine Esszimmerlampe ist direktes Licht. Direkte Tischbeleuchtung erzeugt Gemütlichkeit – eine Lichtinsel sozusagen. Anwesende fühlen sich wohler und bleiben auch lieber länger sitzen. Beobachtet man gute Restaurants und ihre Lichtkonzepte, merkt man schnell, dass auch sie vorwiegend direkte Tischbeleuchtung bevorzugen. Der Gast hat so das Gefühl von Geborgenheit und Privatsphäre.

Beim Essen kann helles und diffuses Licht, das meist blendet und stört, ausgeschaltet werden. Ist dies nicht möglich, etwa weil ein Raum über zu wenige Lichtquellen verfügt, kann eine (zum Raumlicht) zusätzliche Leuchte mit indirektem Licht oder gegebenenfalls direkt-indirektem Licht gewählt werden. Gute Lösungen sind auch Leuchten mit starker direkter Lichtabgabe nach unten und nur leichter Lichtabgabe nach oben.

Achtung auch vor zu großen Kontrasten zwischen dem Licht der Esstischlampe und dem Umgebungslicht. Ist das Licht über dem Esstisch nämlich zu hell im Vergleich, strapaziert das die Augen. Daher sollte immer mit genügend anderen Lichtquellen für eine ausgeglichene Helligkeit im Raum gesorgt werden.

4. Zu hell, zu dunkel, genau richtig und alles dazwischen

Unheimlich praktisch, gerade in Haushalten, wo der Esstisch viele verschiedene Verwendungszwecke hat (Essen, Hausaufgaben, Kaffeepause, Frühstück, Büroerledigungen, …) ist eine dimmbare Esszimmerlampe. Da kann man der Konzentration Willen die Helligkeit ein wenig raufdrehen und beim gemeinsamen, gemütlichen Abendessen wieder dunkler machen.

Über die Helligkeit einer Glühbirne gibt die Lumen-Anzahl Auskunft. Die Skala reicht hierbei in etwa von 4000lm (sehr hell für eine Esstischbeleuchtung) bis 300lm (sehr dunkel). Bei einer 25-Watt-Glühbirne zum Beispiel müssen Sie mit etwa 220 Lumen (lm) rechnen. Handelsübliche Birnen heute, vor allem LED-Birnen, geben allerdings die Helligkeit ohnehin schon in lm und manchmal mit Helligkeitsangabe in Worten an. Das Rechnen bleibt Ihnen also erspart.

Ein weiterer wichtiger Punkt, speziell wieder für den Esstisch und seine diversen Funktionen: Die Lichtfarbe. Wer hätte das gedacht; ja, es gibt nicht nur einfach weißes Licht. Ist Ihnen vielleicht schon mal aufgefallen, dass die Umgebung draußen irgendwie bläulich aussieht, wenn Sie sich vom Kunstlicht ins Tageslicht bewegen?

Das kommt daher, dass unterschiedliche Lichttypen sich in ihrer Farbtemperatur unterscheiden. Diese misst man mit Kelvin. Unter 3300 Kelvin spricht man von warmweißem Licht. Das würden Sie verwenden, wenn Sie eher stimmungsvolles, angenehmes Licht wünschen. Ab 5000 Kelvin aufwärts bezeichnet man das Licht als tageslichtweiß. Es wirkt frischer und hilft, wenn man gerade konzentriert arbeiten sollte. Wir empfehlen für Esstische eine warme Lichtfarbe von 2700k, so kommt Gemütlichkeit und wohliges Ambiente zustande.

5. Welche Lampenform schmeichelt welchem Tisch?

Um zu dieser Frage eine Antwort zu finden, muss zuerst einmal die Tischform evaluiert werden. Nehmen wir an, Sie haben eine rechteckige, relativ lange Tischplatte. Natürlich ist eine runde Leuchte für diese Tischform nicht optimal, allerdings ist es nicht immer notwendig, dass Tische von links bis rechts 100% ausgeleuchtet sind. Man sollte dabei die eigenen Ansprüche kennen. Man kann sich aber natürlich für ein ebenso langes Lichtsystem mit diffuser Abstrahlung oder einzelnen Spots (was aber dann auch eher für indirektes Licht sorgt), oder man montiert je nach Länge des Tisches mehrere Pendelleuchten nebeneinander.

Bei einem runden Tisch tut’s je nach Größe des Tisches eine große, runde Hängelampe, oder aber auch drei etwas kleinere und im Dreieck oder asymmetrisch angeordnete Hängelampen. Selbiges bei einem quadratischen Tisch, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Ecken des Tisches nicht im Dunkeln bleiben. Generell sollte die Esstischleuchte nicht zu klein gewählt werden und einen Bezugspunkt für das Auge bieten.

6. Stilvolle Symbiose von Licht und Einrichtung

Esstischlampen eignen sich häufig als Eye-Catcher und können die Hauptattraktion eines Raumes darstellen. So kann auch bei Budgetplanungen z.B. auf die restlichen Leuchten weniger Wert gelegt und die Aufmerksamkeit voll auf die Hängeleuchte gesetzt werden. Sie passt thematisch und stilistisch zum Rest der Einrichtung und setzt diese mit ihrem Licht in Szene.

Übrigens eignen sich Deckenleuchten natürlich auch, nur werfen sie zumeist ein zu diffuses, indirektes Licht und sind weniger dekorativ und vielfältig im Design, wie Hängeleuchten. So wäre zum Beispiel auch ein Kronleuchter  möglich, der garantiert alle Blicke auf sich zieht.

Dank der LED-Technik wurde es möglich kleinere, filigranere und komplexere Lampensysteme zu konzipieren. Das kann LED-Lampen fürs Esszimmer fast genauso zu einem Hingucker machen, wie auch der Kronleuchter.

7. Woraus bestehen Esszimmerlampen?

Lampendesigner haben es immer wieder geschafft uns mit neuen Materialien zu verblüffen. Von Kristall bis Metall ist alles dabei und wird natürlich auch nicht komplett sortenrein verwendet. Lampenschirme können aus verschiedensten Materialien zusammengesetzt sein.

Esszimmerlampen aus Holz erfreuen sich besonderer Beliebtheit, weil sie eine gewisse Bodenständigkeit und doch natürliche, zeitlose Eleganz in sich tragen. Auch rustikale Esszimmerlampen im Landhausstil sind oft zumindest zum Teil aus Holz gemacht. Denken Sie nur beispielsweise an Lampensysteme, die kleinere Spots in einen großen, relativ unbehandelten Holzbalken eingelassen haben.

Nicht ganz das Gegenteil, aber höchstwahrscheinlich etwas weniger warme Atmosphäre bringen Esstischlampen aus Beton mit sich. Sie bestechen dafür durch zeitlose Stärke und ruhender Schwere. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Farben, die meistens aber eher gedeckt und dunkel und nicht grell sind. Einem ähnlichen Stil kann man ‚Industrial‘-Lampen zuordnen. Sie präsentieren sich in veraltetem Fabrik-Chic und dem Geist obsolet gewordener Funktionalität, die mittlerweile etwas Romantisches an sich hat.

In vielen Haushalten ist der Esstisch das Zentrum der Wohnung. Hier wird nicht nur gegessen, sondern auch mal nur getrunken, oder gelacht, gelesen, gespielt, gearbeitet und vieles mehr. Für jede dieser Tätigkeiten braucht es mitunter verschiedenes Licht und das ist nicht so leicht zu finden. Eine ideale Lampe für den Raum über dem Esstisch ist nach dem ersten Anschein eine Hängelampe, denn diese sind manchmal sogar höhenverstellbar und auch noch dimmbar. Wenn sich die Farbtemperatur des Lichts auch noch regulieren lässt, haben Sie eigentlich alles, was Sie brauchen.

In puncto Stil ist von allen Leuchten wohl die Esszimmerlampe die interessanteste, denn sie ist diejenige, die sofort auffällt. Wie gesagt: Als Zentrum des Wohnraumes kommt ihr eine besondere Bedeutung zu, beleuchtet sie bisweilen einen sehr beeindruckenden Bereich.

Zu Tisch allerseits! Die richtige Lampe im Esszimmer. Für uns ist es so sicher, wie die Erdumlaufbahn: Über Esstische gehört unbedingt eine Hängelampe! Generell ist es so, dass die... mehr erfahren »
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Esstischbeleuchtung

Zu Tisch allerseits! Die richtige Lampe im Esszimmer.

Für uns ist es so sicher, wie die Erdumlaufbahn: Über Esstische gehört unbedingt eine Hängelampe! Generell ist es so, dass die Esstischlampe zu den wichtigsten Leuchten gehört. Auf sie wird in jedem Fall außerordentlich viel Wert gelegt, was man auch bei der Sorgfalt merkt, die bei der Auswahl aufgebracht wird. Bevor wir uns im Detail verzetteln, geben wir erstmal einen kurzen Überblick über die wichtigsten Überlegungen.

  1. Die Lampe im Esszimmer darf nicht zu tief und nicht zu hoch hängen. Aber besonders nicht zu hoch (die meisten Hängeleuchten werden tendenziell zu hoch aufgehängt).
  2. Es müssen genügend und passend ausgerichtete Lampen gewählt werden.
  3. Die Leuchte sollte die richtige Lichtabstrahlung haben.
  4. Die Glühbirne sollte die richtige Lichtstärke und -farbe haben.
  5. Die Form des Lampenschirms sollte zum Tisch passen.
  6. Die Art bzw. der Stil der Hängelampe muss zur Einrichtung passen.
  7. Die verwendeten Materialien sollten in den Einrichtungskontext einfließen.

Aber nun alles der Reihe nach.

1. Die richtige Höhe finden und im Zweifelsfall: Höhenverstellbare Esstischlampe

Bei Hängelampen für den Esstisch gibt es immer eine große Variable, selbst wenn man das Lieblingsmodell schon gefunden hat: Die Höhe. Wie hoch oder niedrig die Pendellampe über dem Esstisch hängen soll, ist von 2 Faktoren abhängig: Welches Licht spendet die Lampe? und Was verdeckt der Lampenschirm?

Diffus leuchtende Lampen (also Glaskörper, oder alle Leuchtkörper mit Rundumabstrahlung) können höher gehängt werden, damit diese nicht blenden. Meistens sind diffus und indirekt leuchtende Körper auch eher dazu geeignet ‚in‘ den Raum gehängt zu werden, als direkt leuchtende Esstischlampen. Häufig werden solche Leuchten gewählt, wenn sie das Blickfeld nicht stören sollen – wenn z.B. dahinter eine schöne Aussicht (bei großflächigen Fenstern) oder ein anderes wichtiges Element ersichtlich bleiben sollte.

Esstischleuchten mit direkter Lichtabgabe sollten niedriger gehängt werden – und zwar im besten Fall sehr niedrig, sodass der Lichtkegel den Tisch inklusive Stühle im ‚Blick‘ hat. Außerdem sollte beim Aufhängen des Lichtkörpers darauf Acht gegeben werden, dass sich alle Personen im Haushalt ohne Probleme gut sehen können – direkt darüber kann die Leuchtkante liegen. Holen Sie dazu am besten, sofern das möglich ist, alle an den Tisch, bzw. zumindest die größten unter ihnen und probieren Sie’s aus.

Als Faustregel wird oftmals genannt, die Esszimmerlampe in etwa 60 cm über der Tischplatte anzubringen. Wie gesagt, sollten Sie es aber vielleicht doch besser ausprobieren, es gibt nämlich keine Standardhöhe. Mit diesem Richtwert kann ja mal gestartet werden. Außerdem gibt es Lampenpendel, die höhenverstellbar sind. Speziell wenn das Licht für verschiedene Zwecke (siehe auch Punkt 4) genutzt wird, oder wenn mal größere, mal kleinere Gäste anwesend sind, ist das praktisch.

2. Anzahl und Abstand

Was aber, wenn eine Lampe nicht ausreicht, oder man generell mehrere Hängelampen symmetrisch nebeneinander aufhängen möchte. Dann sollte darauf geachtet werden, dass die Abstände jeweils erstmal gleich sind und, dass sie den Tisch (+ Stühle) gleichmäßig ausleuchten. Eine ungerade Anzahl an Lampen hat sich in den meisten Fällen als am ästhetischsten herausgestellt. Um beispielsweise bei 3 Lampen schließlich die richtigen Abstände zu finden, hilft es, den Tisch zu vierteln und an den Schnittkanten das Zentrum des Lichtkegels zu positionieren.

3. Direkt oder indirektes Licht?

Die beste Lichtqualität für eine Esszimmerlampe ist direktes Licht. Direkte Tischbeleuchtung erzeugt Gemütlichkeit – eine Lichtinsel sozusagen. Anwesende fühlen sich wohler und bleiben auch lieber länger sitzen. Beobachtet man gute Restaurants und ihre Lichtkonzepte, merkt man schnell, dass auch sie vorwiegend direkte Tischbeleuchtung bevorzugen. Der Gast hat so das Gefühl von Geborgenheit und Privatsphäre.

Beim Essen kann helles und diffuses Licht, das meist blendet und stört, ausgeschaltet werden. Ist dies nicht möglich, etwa weil ein Raum über zu wenige Lichtquellen verfügt, kann eine (zum Raumlicht) zusätzliche Leuchte mit indirektem Licht oder gegebenenfalls direkt-indirektem Licht gewählt werden. Gute Lösungen sind auch Leuchten mit starker direkter Lichtabgabe nach unten und nur leichter Lichtabgabe nach oben.

Achtung auch vor zu großen Kontrasten zwischen dem Licht der Esstischlampe und dem Umgebungslicht. Ist das Licht über dem Esstisch nämlich zu hell im Vergleich, strapaziert das die Augen. Daher sollte immer mit genügend anderen Lichtquellen für eine ausgeglichene Helligkeit im Raum gesorgt werden.

4. Zu hell, zu dunkel, genau richtig und alles dazwischen

Unheimlich praktisch, gerade in Haushalten, wo der Esstisch viele verschiedene Verwendungszwecke hat (Essen, Hausaufgaben, Kaffeepause, Frühstück, Büroerledigungen, …) ist eine dimmbare Esszimmerlampe. Da kann man der Konzentration Willen die Helligkeit ein wenig raufdrehen und beim gemeinsamen, gemütlichen Abendessen wieder dunkler machen.

Über die Helligkeit einer Glühbirne gibt die Lumen-Anzahl Auskunft. Die Skala reicht hierbei in etwa von 4000lm (sehr hell für eine Esstischbeleuchtung) bis 300lm (sehr dunkel). Bei einer 25-Watt-Glühbirne zum Beispiel müssen Sie mit etwa 220 Lumen (lm) rechnen. Handelsübliche Birnen heute, vor allem LED-Birnen, geben allerdings die Helligkeit ohnehin schon in lm und manchmal mit Helligkeitsangabe in Worten an. Das Rechnen bleibt Ihnen also erspart.

Ein weiterer wichtiger Punkt, speziell wieder für den Esstisch und seine diversen Funktionen: Die Lichtfarbe. Wer hätte das gedacht; ja, es gibt nicht nur einfach weißes Licht. Ist Ihnen vielleicht schon mal aufgefallen, dass die Umgebung draußen irgendwie bläulich aussieht, wenn Sie sich vom Kunstlicht ins Tageslicht bewegen?

Das kommt daher, dass unterschiedliche Lichttypen sich in ihrer Farbtemperatur unterscheiden. Diese misst man mit Kelvin. Unter 3300 Kelvin spricht man von warmweißem Licht. Das würden Sie verwenden, wenn Sie eher stimmungsvolles, angenehmes Licht wünschen. Ab 5000 Kelvin aufwärts bezeichnet man das Licht als tageslichtweiß. Es wirkt frischer und hilft, wenn man gerade konzentriert arbeiten sollte. Wir empfehlen für Esstische eine warme Lichtfarbe von 2700k, so kommt Gemütlichkeit und wohliges Ambiente zustande.

5. Welche Lampenform schmeichelt welchem Tisch?

Um zu dieser Frage eine Antwort zu finden, muss zuerst einmal die Tischform evaluiert werden. Nehmen wir an, Sie haben eine rechteckige, relativ lange Tischplatte. Natürlich ist eine runde Leuchte für diese Tischform nicht optimal, allerdings ist es nicht immer notwendig, dass Tische von links bis rechts 100% ausgeleuchtet sind. Man sollte dabei die eigenen Ansprüche kennen. Man kann sich aber natürlich für ein ebenso langes Lichtsystem mit diffuser Abstrahlung oder einzelnen Spots (was aber dann auch eher für indirektes Licht sorgt), oder man montiert je nach Länge des Tisches mehrere Pendelleuchten nebeneinander.

Bei einem runden Tisch tut’s je nach Größe des Tisches eine große, runde Hängelampe, oder aber auch drei etwas kleinere und im Dreieck oder asymmetrisch angeordnete Hängelampen. Selbiges bei einem quadratischen Tisch, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Ecken des Tisches nicht im Dunkeln bleiben. Generell sollte die Esstischleuchte nicht zu klein gewählt werden und einen Bezugspunkt für das Auge bieten.

6. Stilvolle Symbiose von Licht und Einrichtung

Esstischlampen eignen sich häufig als Eye-Catcher und können die Hauptattraktion eines Raumes darstellen. So kann auch bei Budgetplanungen z.B. auf die restlichen Leuchten weniger Wert gelegt und die Aufmerksamkeit voll auf die Hängeleuchte gesetzt werden. Sie passt thematisch und stilistisch zum Rest der Einrichtung und setzt diese mit ihrem Licht in Szene.

Übrigens eignen sich Deckenleuchten natürlich auch, nur werfen sie zumeist ein zu diffuses, indirektes Licht und sind weniger dekorativ und vielfältig im Design, wie Hängeleuchten. So wäre zum Beispiel auch ein Kronleuchter  möglich, der garantiert alle Blicke auf sich zieht.

Dank der LED-Technik wurde es möglich kleinere, filigranere und komplexere Lampensysteme zu konzipieren. Das kann LED-Lampen fürs Esszimmer fast genauso zu einem Hingucker machen, wie auch der Kronleuchter.

7. Woraus bestehen Esszimmerlampen?

Lampendesigner haben es immer wieder geschafft uns mit neuen Materialien zu verblüffen. Von Kristall bis Metall ist alles dabei und wird natürlich auch nicht komplett sortenrein verwendet. Lampenschirme können aus verschiedensten Materialien zusammengesetzt sein.

Esszimmerlampen aus Holz erfreuen sich besonderer Beliebtheit, weil sie eine gewisse Bodenständigkeit und doch natürliche, zeitlose Eleganz in sich tragen. Auch rustikale Esszimmerlampen im Landhausstil sind oft zumindest zum Teil aus Holz gemacht. Denken Sie nur beispielsweise an Lampensysteme, die kleinere Spots in einen großen, relativ unbehandelten Holzbalken eingelassen haben.

Nicht ganz das Gegenteil, aber höchstwahrscheinlich etwas weniger warme Atmosphäre bringen Esstischlampen aus Beton mit sich. Sie bestechen dafür durch zeitlose Stärke und ruhender Schwere. Außerdem gibt es sie in verschiedenen Farben, die meistens aber eher gedeckt und dunkel und nicht grell sind. Einem ähnlichen Stil kann man ‚Industrial‘-Lampen zuordnen. Sie präsentieren sich in veraltetem Fabrik-Chic und dem Geist obsolet gewordener Funktionalität, die mittlerweile etwas Romantisches an sich hat.

In vielen Haushalten ist der Esstisch das Zentrum der Wohnung. Hier wird nicht nur gegessen, sondern auch mal nur getrunken, oder gelacht, gelesen, gespielt, gearbeitet und vieles mehr. Für jede dieser Tätigkeiten braucht es mitunter verschiedenes Licht und das ist nicht so leicht zu finden. Eine ideale Lampe für den Raum über dem Esstisch ist nach dem ersten Anschein eine Hängelampe, denn diese sind manchmal sogar höhenverstellbar und auch noch dimmbar. Wenn sich die Farbtemperatur des Lichts auch noch regulieren lässt, haben Sie eigentlich alles, was Sie brauchen.

In puncto Stil ist von allen Leuchten wohl die Esszimmerlampe die interessanteste, denn sie ist diejenige, die sofort auffällt. Wie gesagt: Als Zentrum des Wohnraumes kommt ihr eine besondere Bedeutung zu, beleuchtet sie bisweilen einen sehr beeindruckenden Bereich.