Beleuchtung im Büro: 5 Tipps für eine ideale Arbeitsatmosphäre

Konzentriert und motiviert bis Feierabend: Mit der richtigen Beleuchtung im Büro ist das tatsächlich möglich! Die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz haben nämlich einen größeren Einfluss auf die Produktivität, als man vielleicht zunächst vermutet. Mit einer besseren Beleuchtung gehören rote Augen, Müdigkeit und Kopfschmerzen nach einem Tag im Büro schnell der Vergangenheit an. Lesen Sie in diesem Artikel 5 Tipps, wie Sie durch Licht ein ideales Arbeitsumfeld schaffen.

1. Das richtige Licht für jede Tätigkeit finden

Bei welchem Licht die Arbeit optimal unterstützt wird, hängt immer von der jeweiligen Tätigkeit ab. Für technische Zeichner etwa ist besonders helles Licht, das sich auf einzelne Stellen richten lässt, wichtig für präzise Arbeit. Sitzen Sie hingegen den ganzen Tag vor dem Computerbildschirm, brauchen Sie vor allem zum Tippen genug Licht und Blendfreiheit.

Die perfekte Beleuchtung berücksichtigt also Ihre Lichtbedürfnisse am Arbeitsplatz und lässt sich entsprechend anpassen. Neben der Allgemeinbeleuchtung des Büros sollte daher jeder Schreibtisch mit einer Platzbeleuchtung ausgestattet sein, die Sie selbst regulieren können. Neben Hängeleuchten kann dies auch eine flexible Tischleuchte sein. Diese steigert die Lichtstärke auf kleinen Flächen von 700 auf 2000 Lux und eignet sich somit für besonders heikle und konzentrationsintensive Arbeiten.

2. Blendungen vermeiden

Bei grellem Licht kneift man reflexhaft die Augen zu, was schnell ermüdend wirkt. Im Büro sollte es deshalb zu jeder Tageszeit die Möglichkeit geben, Blendung zu verhindern. Das betrifft sowohl die direkte Blendung, also jene durch ungeschützten hellen Lichteinfall, als auch die indirekte Blendung. Diese entsteht, wenn das Licht auf spiegelnde Oberflächen fällt.

Achten Sie also darauf, die Platzbeleuchtung nie auf verchromtes Zubehör, Hochglanzpapier, die Glasfläche des Schreibtisches oder ähnliche Oberflächen zu richten. Auch architektonische Merkmale des Büros sollten sich nicht im Bildschirm widerspiegeln. Denn all diese Effekte reizen die Augen unnötig und wirken anstrengend.

Um Blendung durch Leuchten zu vermeiden ist eine Lichtberechnung nötig. Bei einer solchen Berechnung kann nicht nur die voraussichtliche Lichtstärke im Raum berechnet werden, sondern auch der Blendungsgrad. So kann die Positionierung der Leuchten perfekt vorausgeplant werden. Für Büroräume, bzw. Bildschirmarbeitsplätze gibt es außerdem Leuchten mit niedrigem Blendungsgrad (UGR<19), welche fast wahllos positioniert werden können. Diese besitzen spezielle Diffusoren, welche das Licht so brechen, dass es niemals blendet.

3. Tageslicht als natürlichen Einfluss einkalkulieren

Das Gesetz schreibt vor, dass in jedem Büro genug Tageslicht vorhanden sein muss. Unabhängig davon, in welchem Ausmaß diese Reglung in Ihrem Büro umgesetzt werden kann, sollte der Arbeitsplatz so nah wie möglich an der natürlichen Lichtquelle sein. Idealerweise steht er parallel zum Fenster, damit kein Schattenwurf aufkommt.

Auch beim Tageslicht gilt: Es muss regulierbar sein. Natürliches Licht kann ebenfalls anstrengend sein, weshalb vor den Fenstern Sonnenblenden oder ähnliche Schutzvorrichtungen angebracht sein sollten. Das entspannt nicht nur die Augen, sondern lässt sich auch für mehr Produktivität nutzen.

Das Nachmittagslicht regt nämlich durch den zunehmenden niedrigeren Blauanteil die Produktion von Melatonin an, wodurch der Körper automatisch müder wird. Wird aber dieses Licht abgeschirmt und die Innenbeleuchtung zum Beispiel durch tageslichtweiße LED-Lampen angepasst, entsteht dieser Effekt nicht so schnell.

4. Das richtige künstliche Licht wählen

Auch die Lichtfarbe und -intensität des künstlichen Lichts hat einen großen Einfluss auf die Arbeitsatmosphäre. Für das Büro sind besonders LED-Lampen empfehlenswert, da sie in verschiedenen Varianten erhältlich und dabei besonders umweltfreundlich und energieeffizient sind.

Tageslichtlampen sind, wie bereits erwähnt, im Büro eine gute Wahl. Ihr künstliches Licht kommt nämlich schon relativ nahe an natürliche Verhältnisse heran und wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. Es wirkt der Nachmittagsmüdigkeit entgegen und steigert Energie und Konzentration. Das gilt auch für sogenannte Vollspektrumlampen.

Zu beachten ist hier jedoch: Tageslichtlampen sollten nicht mehr zum Einsatz kommen, wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Denn das bringt den Biorhythmus durcheinander und verursacht schlechten, unruhigen Schlaf. Sollte es in Ihrem Büro also auch mal später werden, sollte die Möglichkeit eingeplant werden, das Licht in der Lichtfarbe dynamisch zu steuern. So kann die Lichtfarbe im Laufe des Tages von Tageslicht zu warmweißen Lichtfarben „übergehen“. Solche Lichtsysteme kosten zwar mehr Geld, rechnen sich allerdings dadurch, dass Mitarbeiter nicht nur im Moment fit und angeregt sind, sondern auch nachts gut schlafen und somit erholt wieder bei der Arbeit erscheinen.

5. Lichtquellen clever positionieren

Wie gut das Büro beleuchtet ist, hängt immer auch davon ab, wo die einzelnen Lichtquellen positioniert sind. Das gilt sowohl für den Tageslichteinfall als auch für künstliches Licht. Die Allgemeinbeleuchtung erfolgt im Büro am besten durch Deckeneinbauleuchten mit Raster, sodass eine Blendung vermieden werden kann. Auch einzelne bewegliche Strahler, die sich beliebig ausrichten lassen, sind eine gute Lösung.

Die Platzbeleuchtung sollte ebenfalls beweglich sein, damit sie jeweils gegenüber der Schreibhand aufgestellt werden kann. So entsteht beim Schreiben kein Schattenwurf. In Großraumbüros kann die Platzbeleuchtung auch durch Stehlampen erfolgen, damit mehrere Schreibtische gleichzeitig von dem zusätzlichen Licht profitieren.

Für größere Räume wie Besprechungszimmer eignet sich punktuelle Deckenbeleuchtung, etwa durch Pendelleuchten. So fällt von oben genügend Licht auf den Konferenztisch, während Schattenwurf minimiert wird.

Perfektes Licht für beste Sicht im Büro

Gute, ausreichende Beleuchtung im Büro entlastet die Augen und verhindert, dass Sie frühzeitig müde werden. Aber der Tag im Büro wirkt sich auch auf Ihren Feierabend aus, denn bei richtigem Licht während der Arbeitszeit kommen Sie ohne Kopfschmerzen nach Hause, schlafen besser und starten so entspannter in den neuen Tag.

Durch möglichst natürliche Lichtverhältnisse wird der Biorhythmus unterstützt. Dieser Zustand wird unter anderem durch ausreichend Tageslicht und angenehmes Kunstlicht gefördert. Für das Büro bieten sich dabei tageslicht- oder kaltweiße LED-Lampen an.

Unabhängig davon, ob im Büro natürliches oder künstliches Licht herrscht, sollte stets die Möglichkeit bestehen, die Beleuchtung zu regulieren. Blendungen aller Art beanspruchen die Augen stark und kosten unnötig Energie. Herrschen jedoch konstant ausreichend helle, unaufdringliche Lichtverhältnisse, müssen Sie weder die Augen zusammenkneifen noch beim Lesen angestrengt blinzeln. Mit dem richtigen Licht bleibt Ihr Kopf also frei für wichtigere Dinge – und Sie verlassen das Büro nie wieder mit gereizten Augen. 

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